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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Soldaten auf Zeit des Landesverbands Ost trafen sich zu einer Tagung in Halle-Brehna. Foto: DBwV
Der Landesverband Ost hat wieder seine regelmäßig stattfindende Tagung für Soldaten auf Zeit (SaZ) in Halle-Brehna vom 18. März bis 19. März durchgeführt. Diese Veranstaltung dient primär der Information über rechtliche Rahmenbedingungen, Karrieremöglichkeiten nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr und die soziale Absicherung während und nach der Dienstzeit. Aber auch aktuelle Problemlagen und Fragen der Teilnehmer standen im Fokus der Tagung.
Die berufliche Realität von Zeitsoldaten ist durch eine Besonderheit geprägt: Das Ende der Dienstzeit ist von Beginn an fest eingeplant. Um den Übergang in das zivile Leben erfolgreich zu gestalten und über aktuelle wehrrechtliche Änderungen aufzuklären, waren wieder Experten vor Ort, um Rede und Antwort zu stehen.
Im Fokus dieser Veranstaltung standen unter anderen diese Themen:
Rechtsberatung für die SaZ (R6):
Mimi Menzel, Referentin R6 aus der Rechtsberatung des DBwV erläuterte zu aktuellen Gesetzesänderungen, wie etwa Anpassungen im Soldatengesetz oder neue Regelungen zur Attraktivitätssteigerung des Dienstes, z.B. Prämienvergabe. Anhand von Beispielen konnten Fragen der Teilnehmer direkt vor Ort geklärt werden. Besonders aufmerksam wurden die Hinweise der Referentin zu den Verpflichtungsprämien verfolgt.
Aktuelle Verbandspolitik (Landesvorsitzender):
Hauptmann Baasch erläuterte den Teilnehmern ein breites Spektrum aktueller verbandspolitischer Themen. Die große Anzahl der Nachfragen und Beiträge der Teilnehmer dazu veranschaulichte, dass der DBwV die wichtigen Herausforderungen im Blick hat.
Vernetzung und Kameradschaft
Neben der reinen Informationsvermittlung steht der Austausch zwischen den Teilnehmern aus dem gesamten Landesverband im Vordergrund. Die Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, um über Erfahrungen aus dem Dienstalltag oder Übungs- und Auslandseinsätzen zu berichten. Auch kritische Themen wie die Anwendung der Prinzipien der Inneren Führung wurden diskutiert.
Fazit
Der Tagungsleiter resümierte: „Solche Tagungen sind unverzichtbar, um Zeitsoldaten die nötige Sicherheit für ihre Zeit nach der Bundeswehr zu geben. Sie fungieren als Wegweiser in einer Phase der "Zeitenwende", in der die Anforderungen an die Einsatzbereitschaft der Truppe stetig wachsen.“
Bei der abschließenden Fragerunde wurden nochmals Herausforderungen deutlich: So bestehen weiterhin zu wenige Informationsmöglichkeiten für Mannschaften. Ebenfalls werden mehr Informationen zu Besoldungsfragen und dem AEZ gewünscht, aber auch zu Themen wie dem neuen Wehrdienst und Verpflichtungszeiten für SaZ.
Stabsfeldwebel Nicolai freute sich über die aktive und diskussionsfreudige Beteiligung der SaZ an seiner Tagung und nahm viele Anregungen für seine Arbeit in der AG SaZ im Bundesvorstand mit.
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