Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Auch die Menschen der Bundeswehr bekommen demnächst mehr Geld Foto: pixabay
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,mit den Forderungen der Gewerkschaften im Hinterkopf – sechs Prozent bei 200 Euro Mindestbetrag (DBwV: 6,5 Prozent/mindestens 100 Euro) - wirkt das im April erzielte Tarifergebnis für den Bund auf den ersten Blick enttäuschend. Das komplexe Ergebnis ist aber bei genauem Hinschauen unter dem Strich durchaus zufriedenstellend. Jedoch sind die von den Tarifpartnern propagierten 7,5 Prozent Gesamtvolumen im Schnitt und die zehn Prozent bei den Einstiegsstufen irreführend, da sie bezogen auf den Ausgangsmonat Februar 2018 erst mit den Entgelten ab März 2020 erreicht werden. Summiert man die einzelnen Stufen der Lohnzuwächse unter Berücksichtigung der jeweiligen Laufzeiten für die Gesamtlaufzeit von 30 Monaten, dann erhält man realistische Zahlen: mindestens 4,73 Prozent, maximal 8,02 Prozent (EG 9b Stufe 3), im Schnitt 5,22 Prozent.
Gegenüber dem Tarifabschluss 2016 mit einem Gesamtzuwachs von 3,7 Prozent für 24 Monate liegen die Zuwächse diesmal tatsächlich deutlich höher. Allerdings ist die Laufzeit diesmal auch länger, ein wesentlicher Kritikpunkt am Ergebnis. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die gereifte Erkenntnis der öffentlichen Arbeitgeber, hinsichtlich Personalgewinnung von Fachkräften etwas zu tun.Einen Mindestbetrag, der den unteren und teilweise mittleren Entgeltgruppen zugutekommen sollte, hat man nicht vereinbart. Klar war, dass eine Forderung von 200 Euro niemals das Ergebnis sein würde. Zumindest die beiden untersten Entgeltgruppen wurden überproportional erhöht. Der Erhöhungsbetrag einschließlich Einmalzahlung, gerechnet auf die Gesamtlaufzeit, beträgt in allen Entgeltgruppen und Stufen durchschnittlich monatlich weit über 100 Euro. Die Einmalzahlung für die unteren Einkommensgruppen hat allerdings ein Geschmäckle nach Almosen oder Trostpflaster. Die umgerechnet 8,33 Euro monatlich hätte man besser in die Tabellenwerte der betreffenden Entgeltgruppen einrechnen sollen.Neben der grundsätzlichen Übernahme des Tarifergebnisses für den Besoldungsbereich sind die Ergebnisse für die Auszubildenden begrüßenswert. Die Verlängerung ihrer Übernahme bis zum 31. Oktober 2020 kommt zumindest teilweise der Forderung des DBwV entgegen. Durch die noch zu verhandelnde Anpassung der Regelungen für die medizinischen Beschäftigten in Bundeswehrkrankenhäusern an die der Kommunen könnte doch noch unsere Forderung nach Einrichtung der Erfahrungsstufe 6 für alle Entgeltgruppen für Pflegekräfte erfüllt werden.
Mit herzlichen Grüßen IhrKlaus-Hermann ScharfVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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