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Die Bundeswehr bereitet ihre Piloten darauf vor, unter Bedingungen der Land- und Bündnisverteidigung zu kämpfen. Für den «Übungszielanflug» geht es nun auch in Deutschland wieder weit herunter.
Berlin. Es könnte laut werden: Wegen der veränderten sicherheitspolitische Lage nutzt die Luftwaffe wieder besondere Tieffluggebiete. Kampfflugzeuge könnten dort auf eine Mindestflughöhe von 250 Fuß oder etwa 80 Meter über Grund sinken, teilte die Luftwaffe mit - allerdings «ausschließlich im geplanten Übungszielanflug und für maximal zwei Minuten».
«Trotz zahlreicher Maßnahmen zur Reduzierung von Fluglärmemissionen und Berücksichtigung in den operativen Planungen wird es zu einer erhöhten Wahrnehmung dieser Flüge kommen», hieß es weiter. Die Bundeswehr bleibe aber dem Prinzip der Lärmemissionsreduzierung verpflichtet. Derartige Flüge würden auf das für die Auftragserfüllung erforderliche Minimum beschränkt. Die neue Regelung wurde am Mittwoch in Kraft gesetzt.
Dabei geht es um die Maschinen Eurofighter und Tornado. Die Militärexperten weisen auf Erfordernisse der Landes- und Bündnisverteidigung hin und sprechen von einer Hochwertausbildung des Tiefflugs in den speziell dafür vorgesehenen Gebieten.
Die Luftwaffe hatte die Nutzung dieser Tieffluggebiete nach dem Ende des Kalten Krieges eingeschränkt. Ein großer Teil dieser Ausbildung von Kampfpiloten findet weiterhin in Nordamerika statt.
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