70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
Erinnerung an den Widerstand vom 20. Juli 1944
Mensch und Maschine: Robotik in der modernen Kriegsführung
Menschen. In Uniform.
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
20. Januar 1956: Bundeskanzler Konrad Adenauer begrüßt 1500 Soldaten der Bundeswehr in Andernach. Foto: Bundesarchiv
Es ist einer der wichtigen Tage in der Geschichte der Bundeswehr: Am 20. Januar 1956 begrüßte Bundeskanzler Konrad Adenauer die ersten Rekruten der noch jungen Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland in der Krahnenberg-Kaserne in Andernach. Seitdem gilt der Standort als „Wiege der Bundeswehr“.
Seitdem die ersten Freiwilligen der Bundeswehr im November 1955 ihre Ernennungsurkunden erhalten hatten, waren erst wenige Monate vergangen. Langsam floss die erste Ausrüstung in die neuen Streitkräfte, zumeist Material aus US-Beständen. Anfang 1956 waren die ersten drei Standorte in Betrieb genommen worden: Die Luftwaffe bezog den Fliegerhorst in Nörvenich, die Marine den Stützpunkt in Wilhelmshaven und das Heer die Krahnenberg-Kaserne in Andernach.
Im Ausbildungsstandort des Heeres in Andernach wurden am 20. Januar 1956 insgesamt 1500 Soldaten aller drei Teilstreitkräfte zusammengezogen. Mit einem feierlichen Appell vor Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde die Bundeswehr symbolisch in Dienst gestellt. Die Krahnenberg-Kaserne gilt seit diesem Tag als „Wiege der Bundeswehr“.
Heute ist der Standort in Andernach eine Dienststelle des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Eine der alten Baracken ist erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz. Die Baracke Nr. 17 ist jetzt eine Erinnerungsstätte für das die Bundeswehr prägende Ereignis der Gründungszeit. Dass dieser Ort erhalten werden konnte, ist dem Förderverein „Wiege der Bundeswehr“, in dem sich viele aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten sowie Bürgerinnen und Bürger engagieren, zu verdanken.
Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, sagte im Vorfeld des Jahrestages: „Der 20. Januar ist nicht nur ein besonderer Tag für die Bundeswehr, sondern auch für den Förderverein ‚Wiege der Bundeswehr e. V.‘, dem ich die Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr bei seinem Engagement zum Erhalt der Erinnerung zusichere."
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