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Virtuelle Ehrung: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zeichnete Stabsbootsmann Michael Pandtke für seinen Einsatz als Peacekeeper bei MINUSMA in Mali aus. Screenshot: DBwV
Berlin. Premiere beim Tag des Peacekeepings: Nachdem die Ehrung von engagierten Friedenskräften im vergangenen Jahr ausgefallen war, wurde die Veranstaltung heute erstmalig digital durchgeführt.
Im Live-Video kamen Verteidigungsministerium, Auswärtiges Amt und Innenministerium zusammen, um drei Peacekeeper stellvertretend für alle anderen, die sich weltweit engagieren, auszuzeichnen. Die drei Geehrten kommen traditionell aus dem Bereich des Militärs, der Polizei und aus dem Zivilen – dieser Dreiklang ist es, der den vernetzten Ansatz zur Friedenssicherung in vielen Krisenregionen dieser Welt gewährleistet.
Für die Bundeswehr ehrte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den Stabsbootsmann Michael Pandtke, der zurzeit im MINUSMA-Einsatz der Bundeswehr in Mali als Logistiker tätig ist. Und da nicht zum ersten Mal: Pandtke hat bereits 497 Einsatztage bei MINUSMA hinter sich. „Etwas Interessanteres als diese Mission gibt es nicht“, sagt der Stabsbootsmann in einem eingespielten Video. Dabei hat er schon diverse Einsätze hinter sich: So war er schon 2004 in der Tsunami-Nothilfe mit der Bundeswehr im Pazifik aktiv.
Wir wollen #ZusammenFriedenSichern! Aus Krieg und Gewalt #Frieden entstehen zu lassen, ist schwierig. Unsere Peacekeeper sind wichtig für den Erfolg - einem, Stabsbootsmann Pandtke, danken wir heute persönlich beim #TagDesPeacekeeping21. Ministerin @akk nahm die Auszeichnung vor. pic.twitter.com/f2fpLz9p2C— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) June 23, 2021
Wir wollen #ZusammenFriedenSichern! Aus Krieg und Gewalt #Frieden entstehen zu lassen, ist schwierig. Unsere Peacekeeper sind wichtig für den Erfolg - einem, Stabsbootsmann Pandtke, danken wir heute persönlich beim #TagDesPeacekeeping21. Ministerin @akk nahm die Auszeichnung vor. pic.twitter.com/f2fpLz9p2C
Eine zivile Expertin ehrte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen. Annett Gerber ist seit 2018 in der Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ostukraine eingesetzt. Ihr anspruchsvoller Job besteht darin, mit Patrouillen, aber auch durch den Kontakt mit der Bevölkerung den brüchigen Waffenstillstand zu überwachen.
Für die Polizei nahm Polizeioberkommissar Axel Rehbehn die Auszeichnung virtuell von Innenstaatssekretär Stephan Mayer entgegen. Der 46-Jährige hat auch schon zahlreiche Einsätze hinter sich gebracht. Zurzeit wirkt er in Somalia im Rahmen der UN-Mission UNSOM am Aufbau einer demokratischen und rechtstaatlichen Polizei mit. Rehbehn war bereits zwei Mal in Afghanistan, in Mali bei MINUSMA sowie in anderen Einsätzen aktiv. „Es ist herausfordernd, aber ich würde es wieder tun“, sagte der Polizist aus Schleswig-Holstein.
Kramp-Karrenbauer hob die Bedeutung des persönlichen Einsatzes dieser militärischen und zivilen Friedenskräfte hervor, die sich weltweit an Friedensmissionen beteiligen: „Entscheidend für den Erfolg sind die Männer und Frauen – das sind unsere Peacekeeper!“
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