Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Proben wieder die Zusammenarbeit: Polizei und Bundeswehr (Archivbild)
Berlin. Nach der erfolgreichen Premiere im März vergangenen Jahres soll es offenbar auch 2018 eine gemeinsame Terrorabwehr-Übung von Länderpolizeien und Bundeswehr geben. Ein Sprecher des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bestätigte auf Nachfrage des DBwV, dass eine Einbindung der Streitkräfte in die länderübergreifende strategische Krisenmanagement-Übung (Lükex) im November derzeit geprüft werde. Zuerst hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet. Übungsszenario ist ein großflächiger Ausfall der Gasversorgung im Winter. Der Schwerpunkt der Übung wird in Baden-Württemberg und Bayern liegen, aber auch das Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind dabei. Die fiktive Situation geht von einer Kälteperiode mit bis zu minus 25 Grad aus, die mit weiteren technischen Problemen zu extremen Gasengpässen und damit zu Ausfällen von Heiz- und Stromkraftwerken, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen führt. Grund für diese ungewöhnliche Ausrichtung sind wohl mehrere Hackerangriffe auf die ukrainische Stromversorgung, die Russland zugeschrieben werden. Deshalb soll auch das Know how des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit eingebaut werden, das auch die Aktivitäten der Bundeswehr koordinieren soll.
Im ersten Szenario im März 2017, das unter dem Namen „Getex“ durchgespielt wurde, hatte eine fiktive Kampfeinheit Deutschland attackiert: mit Bomben an Bahnhöfen und Flughäfen, aber auch mit einer Geiselnahme in einem Linienbus. Zum Abschluss hatte sich der DBwV, der eine solche Übung schon lange gefordert hatte, grundsätzlich zufrieden gezeigt. Der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner sagte: „Das war eine gute Übung, eine gute Woche für Deutschland!“ Der DBwV bleibt zwar grundsätzlich bei seiner Haltung: Die Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit muss gewahrt bleiben, die Bundeswehr ist keine Hilfspolizei. Sollte es aber während einer Terrorlage katastrophischen Ausmaßes – man denke an die Anschläge von Paris oder Mumbai – zu Anforderungen der Bundeswehr über die reguläre Amtshilfe hinaus kommen, müssen zwingend die Schnittstellen und Prozesse klar sein. Wüstner: „Es war gut, das zu üben, und es sollte auch in Zukunft weiter geübt werden. Wir wissen: Nur, was man übt, kann im Ernstfall auch klappen.“
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Anti-Terror-Übung GETEX: Gut für Deutschland!
Polizei und Bundeswehr trainieren zusammen für Terror-Ernstfall
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