300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
„Frauen in der Bundeswehr“ – ein neues Kapitel in der Verbandsgeschichte
Holocaust-Überlebende spricht im Bundestag
Drohnenabwehr: Eine Aufgabe, die den Aufwuchs der Truppe erfordert
Resilienz – die Kraft, die uns durch Krisen trägt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
Für Respekt und Wertschätzung: Benefizkonzert zugunsten der Soldaten- und Veteranen-Stiftung
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Primat der Politik: Über aller militärischen Kommando- und zivilen Verwaltungsstruktur steht der Nordatlantikrat als oberstes – politisches – Gremium. Der Rat tagt im Nato-Hauptquartier in Brüssel, Teilnehmer sind Vertreter der Mitgliedstaaten.
Deutschland wird aktuell von Botschafter Hans-Dieter Lucas repräsentiert, dem ein nationaler Stab zur Seite steht. Wenn gemeinhin von einem Nato-Gipfeltreffen gesprochen wird, kommen die Staats- und Regierungschefs im Format des Nordatlantikrats zusammen. Zudem gibt es mehrmals im Jahr Treffen der Verteidigungs- oder Außenminister. Im Nordatlantikrat werden alle wegweisenden Beschlüsse, die die Allianz betreffen, gefasst. Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Eine Art Unterausschüsse stellen der Verteidigungsplanungsausschuss und die Nukleare Planungsgruppe dar – in diesen Gremien wird die Nato-Verteidigungsplanung und die Nuklearstrategie festgelegt. Auch hier wird mindestens auf Botschafterebene getagt.
Der Militärausschuss berät als Kopf der gesamten militärischen Struktur die politische Ebene. Er besteht aus den Generalstabschefs der einzelnen Mitgliedstaaten. Für Deutschland nimmt daran der Generalinspekteur der Bundeswehr teil. Die meiste Zeit werden die höchsten Generale jedoch von ihren militärischen Repräsentanten vertreten.
Der Militärausschuss ist zudem das Bindeglied zwischen dem politischen Entscheidungsgremium (Nordatlantikrat) und den weiten militärischen Untergliederungen. Er wird durch den Internationalen Militärstab mit seinen militärischen Mitarbeitern unterstützt.
Gewissermaßen das zivile Pendant ist der Internationale Stab im Brüsseler Hauptquartier mit seinen Zivilbeschäftigten. Er arbeitet den diplomatischen Vertretungen der Mitgliedstaaten bei der Nato zu. Dem Internationalen Stab steht der Nato-Generalsekretär, derzeit Jens Stoltenberg, vor. Er ist höchster Sprecher beziehungsweise Gesicht der Allianz und zugleich Spitze der zivilen Nato-Struktur. Die Mitarbeiter kommen ausschließlich aus Nato-Mitgliedstaaten.
Die militärische Kommandostruktur, die dem Militärausschuss untergeordnet ist, ist in eine strategische, eine operative und eine taktische Ebene unterteilt. SHAPE ist beispielsweise auf der strategischen Ebene angesiedelt.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: