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BMP-1-Schützenpanzer der Nationalen Volksarmee der DDR bei einer Parade im Jahre 1988. Insgesamt 58 Stück dieser Fahrzeuge sollen jetzt an die Ukraine abgebeben werden. Foto: Bundesarchiv
Die Ukraine soll nach Informationen der „Welt am Sonntag“ Schützenpanzer des Typs BMP-1 aus früheren NVA-Beständen erhalten. Dem Bericht zufolge hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht die Genehmigung erteilt, dass 58 BMP-1, die sich zurzeit in der Tschechischen Republik befinden, an die ukrainischen Streitkräfte geliefert werden dürfen.
Die Nationale Volksarmee der DDR verfügte über mehrere Hundert Schützenpanzer dieses Typs, der im ganzen Warschauer Pakt weit verbreitet war. Einige der Fahrzeuge wurden nach der Wiedervereinigung Deutschlands an Schweden abgegeben. Von dort wurden sie nach Angaben der „Welt am Sonntag“ an ein tschechisches Unternehmen weiterveräußert. Die Zeitung berichtet weiter, dass die tschechische Firma die Schützenpanzer bereits 2019 an die Ukraine verkaufen wollte, jedoch habe die Bundesregierung keine Genehmigung dafür erteilt.
Weiteres Gerät soll die Ukraine Medienberichten zufolge aus Australien erhalten: So habe die Regierung in Canberra die Lieferung einer bislang nicht näher benannten Anzahl von gepanzerten Fahrzeugen vom Typ „Bushmaster“ zugesagt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Australien um entsprechende Unterstützung gebeten.
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