Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Bundeskanzler Merz: Regierungserklärung zum Europäischen Rat
Die ultimative Abschreckung
Starke Stimme für Vielfalt: Nariman Hammouti erhält den Verdienstorden
70 Jahre Zentrum Innere Führung – 70 Jahre Führungskultur
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Erinnerung an den Stabsgefreiten Patric Sauer
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Ehrenhain von Kundus im Wald der Erinnerung in Schwielowsee bei Potsdam. Dort sind auch die Plaketten mit den Namen von Patrick Behlke und Roman Schmidt angebracht, die am 20. Oktober 2008 im Einsatz fielen. Foto: Bundeswehr/Marc Tessensohn
Es geschah in einem kleinen Weiler nur wenige Kilometer entfernt von Kundus: Insgesamt 160 deutsche Soldaten und 50 afghanische Polizisten sollten am 20. Oktober 2008 in dem Dorf Hadschi Amanullah nach Waffen suchen. Stabsunteroffizier Patrick Behlke und Stabsgefreiter Roman Schmidt standen bei ihrem Fahrzeug an einem Kontrollpunkt am Eingang der Ortschaft, als sich ihnen ein Afghane auf einem Fahrrad näherte. Als die Soldaten den Mann überprüfen wollten, sprengte sich dieser in die Luft. Patrick Behlke und Roman Schmidt, beide gehörten dem Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken an, fielen bei dem Selbstmordanschlag. Die Explosion riss auch fünf afghanische Kinder in den Tod, die in der Nähe spielten.
Die Erinnerung an die Gefallenen zu wahren, hat für den Deutschen BundeswehrVerband eine besondere Bedeutung. Zugleich ist es auch ein Appell, die Soldaten, die sich auch heute weltweit in nicht weniger riskanten Einsätzen befinden, zu unterstützen. Vor allem in Richtung Politik wird das Signal geschickt, dass die Frauen und Männer die bestmögliche Ausbildung und Ausrüstung erhalten, um im Einsatz bestehen zu können. Die Fürsorge, die sie verdienen, hat hierbei einen ebenso hohen Stellenwert. Der Satz des DBwV-Bundesvorsitzenden Oberst André Wüstner verliert nichts von seiner Gültigkeit: „Wir vergessen keinen unserer gefallenen Kameraden.“
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