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Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der lateinische Wahlspruch im Wappen der Feldjäger der Bundeswehr – Suum cuique – darf auch in Zukunft bei der Truppe verwendet werden. Das meldet die Tageszeitung „Die Welt“. Übersetzt heißt das Motto der Feldjäger „Jedem das Seine“. Ein Wahlspruch, den zuletzt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, heftig kritisiert hatte, weil er auch am Eingangstor zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar zu lesen ist.
Klein schrieb im Mai 2022 an Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD): „Es ist nach meinem Dafürhalten höchst problematisch, dass ein Teil der deutschen Streitkräfte ein Motto hat, das den Nationalsozialisten als Todesformel diente. Die Aufschrift ist für die Opfer der Schoah und deren Angehörigen zutiefst verletzend und schwer aushaltbar.“
Daraufhin wurde die Angelegenheit im Ministerium geprüft. Ergebnis: „Frau Bundesministerin Lambrecht sieht keine Veranlassung, dieses wertegebundene Identitätssymbol vom Truppengattungsabzeichen der Feldjägertruppe entfernen zu lassen“, teilte ein Sprecher auf WELT-Anfrage mit.
Das Ministerium verweist darauf, dass es sich bei „suum cuique“ bereits um einen aus der Antike überlieferten Rechtsgrundsatz handele, „jedem das ihm Zustehende zu gewähren“. In diesem Sinne von Gerechtigkeit hebe das Motto auf das persönliche Verdienst des Ausgezeichneten ab – „Jedem nach seinem Verdienst“.
Der brandenburgische Kurfürst Friedrich III., der später als erster preußischer König Friedrich I. berühmt wurde, hatte schon 1701 den so genannten schwarzen Adlerorden gestiftet. Er war der höchste Orden in Preußen. Im Ordensstern stand schon damals „Suum cuique“ geschrieben. Nach Mitteilung des Verteidigungsministeriums soll der Ordensstern damals in der zuvor genannten „meritokratischen Bedeutung“ gestiftet worden sein. Später verwendete das Gardekorps der Preußischen Armee den Stern als Abzeichen. Nachdem 1955 wählten die Feldjäger-Truppe der Bundeswehr aufgestellt worden war, wählte man als Emblem diesen preußischen Gardestern mit der lateinischen Redewendung.
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