Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
Auftakt für das Wahljahr 2026
Wehrbeauftragter: „Kein Mängelbericht, sondern Handlungsempfehlungen“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Egbert Fischer beim Zeitzeugenforum 60 Jahre DBwV in Berlin 2016 Foto: DBwV
Im Alter von 92 Jahren ist Oberst a.D. Prof. Dr. Egbert Fischer am 6. September 2025 gestorben. Während der friedlichen Revolution hatte er vom Dezember 1989 bis zum Oktober 1990 das Kommando der Militärpolitischen Hochschule in Berlin-Grünau übernommen. Er stellte Kontakte mit dem Zentrum Innere Führung in Koblenz her und übernahm die Verantwortung für die Organisation des Runden Tisches beim Minister für Nationale Verteidigung der DDR.
In dieser Zeit engagierte er sich im Verband der Berufssoldaten der NVA. Nach dessen Auflösung im Oktober 1990 trat Egbert Fischer als Einzelmitglied dem Deutschen BundeswehrVerband bei und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Landesverbandes Ost.
Zwanzig Jahre, von 1991 bis 2011, leitete er die „Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung der Geschichte der NVA und Integration ehemaliger NVA-Angehöriger in die Gesellschaft und Bundeswehr“. Mit einer umfangreichen Schriftenreihe leistete sie wichtige Beiträge zu einer historisch-kritischen Befragung und -bewertung der Militärgeschichte der DDR. Zu seinem Vermächtnis gehört die in zwei Auflagen erschienene dreibändige Publikation „Was war die NVA?“, in der die Ergebnisse der Forschungen auf insgesamt über 2.300 Seiten präsentiert wurden.
Für seine Verdienste ernannte ihn der Bundesvorsitzende Oberst Ulrich Kirsch zum 2011 zum ersten Ehrenmitglied des Landesverbandes Ost. Sein unermüdlicher Einsatz für den DBwV ebenso wie seine Kameradschaft, seine Hilfsbereitschaft und sein Humor bleiben unvergessen.
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