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Auf dem Truppenübungsplatz in Klietz haben deutsche und dänische Soldaten ukrainische Kräfte auf dem Leopard 1A5 trainiert. Nun sind die ersten Kampfpanzer in der Ukraine angekommen. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Die Ukraine hat die ersten Leopard 1A5 erhalten. In der aktualisierten Liste der militärischen Unterstützungslieferungen der Bundesregierung werden jetzt zehn der Kampfpanzer als ausgeliefert gekennzeichnet. Insgesamt sollen die ukrainischen Streitkräfte 100 Leopard 1A5 erhalten. Das Projekt wird gemeinsam mit Dänemark finanziert. In den vergangenen Wochen waren in Deutschland ukrainische Soldatinnen und Soldaten auf dem Leopard 1A5 trainiert worden.
"Nach wie vor effektiv und kampfkräftig"
Der Kampfpanzer Leopard 1A5, über 42 Tonnen schwer und mit einer 105-mm-Kanone ausgestattet, ist deutlich älter als die bereits an die Ukraine gelieferten 18 Leopard 2A6. Doch zum alten Eisen gehört der Leopard 1A5 für Verteidigungsminister Boris Pistorius noch nicht. „Ein alter Panzer, wie man salopp sagen könnte, aber ein nach wie vor sehr effektiver und kampfkräftiger Panzer“, sagte Pistorius im Mai auf dem Truppenübungsplatz Klietz (Sachsen-Anhalt), wo die Ukrainer an dem Waffensystem ausgebildet werden. Der Leopard 1A5 sei jünger als der sowjetische T-72, der sowohl von Russen und Ukrainern im Krieg eingesetzt wird.
Neben den Kampfpanzern haben die ukrainischen Streitkräfte in der vergangenen Woche weiteres Material aus Deutschland erhalten: Unter anderem wurden zehn Bodenüberwachungsradare, 16 LKW Zetros, 80 Aufklärungsdrohnen RQ-35 „Heidrun“ sowie 155mm-Artilleriemunition ausgeliefert.
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