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Panzerhaubitzen der Bundeswehr bei der Übung Noble Jump 2019 im polnischen Zagan. Deutschland wird vier weitere dieser Artielleriesysteme an die Ukraine abgeben. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Berlin. Die Ukraine soll von der Bundeswehr vier weitere Panzerhaubitzen 2000 erhalten. Die Lieferung werde unverzüglich in die Wege geleitet, teilte das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin mit. Die Lieferung soll auch ein Munitionspaket beinhalten. Die Lieferung werde „trotz der angespannten Materiallage“ über den vorgezogenen Zulauf überholter Geschütze aus der Instandsetzung des Heeres möglich, heißt es in der Mitteilung des BMVg.
„Die von Deutschland und den Niederlanden gelieferten Panzerhaubitzen 2000 haben sich im Gefecht mehr als bewährt“, sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) laut Mitteilung. „Um die Ukraine in ihrem mutigen Kampf gegen den brutalen russischen Angriff weiter zu unterstützen, wird Deutschland diesem Wunsch nachkommen.“ Mit den vier Panzerhaubitzen steige die Zahl der von Deutschland gelieferten Artilleriegeschütze auf 14. Die niederländischen Streitkräte hatten acht Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine geliefert.
#News:Die Bundeswehr unterstützt die #Ukraine trotz angespannter Materiallage mit 4 weiteren Panzerhaubitzen 2000 inklusive eines Munitionspaketes. Damit steigt die Zahl der gemeinsam mit den Niederlanden gelieferten Systemen auf 22, wovon 14 aus ???????? sind. pic.twitter.com/qeeDWjsZra— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) September 19, 2022
#News:Die Bundeswehr unterstützt die #Ukraine trotz angespannter Materiallage mit 4 weiteren Panzerhaubitzen 2000 inklusive eines Munitionspaketes. Damit steigt die Zahl der gemeinsam mit den Niederlanden gelieferten Systemen auf 22, wovon 14 aus ???????? sind. pic.twitter.com/qeeDWjsZra
Bei der Bundeswehrtagung in Berlin Ende vergangener Woche hatte Lambrecht bereits die Lieferung von zwei weiteren Mehrfachraketenwerfern MARS II sowie von 50 gepanzerten Mehrzweckfahrzeugen vom Typ Dingo angekündigt. Der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst André Wüstner, hatte schon diese Entscheidung scharf kritisiert: So werde die „nächste ursprünglich vom Ministerium gesetzte rote Linie überschritten“, sagte Wüstner.
Die Ukraine hat von westlichen Staaten wie Deutschland auch Kampf- und Schützenpanzer gefordert, die die Truppen bei Vorstößen und der Rückeroberung von Gebieten nutzen könnten und die für den Einsatz im direkten Gefecht gebaut sind. Schützenpanzer dienen dazu, Soldaten möglichst sicher ins Kampfgebiet zu transportieren und diese im Gefecht zu unterstützen. Bisher hat kein NATO-Land Kampfpanzer westlicher Bauart geliefert. Kanzler Olaf Scholz betont stets, dass es in dieser Frage keinen deutschen Alleingang geben werde.
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