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Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“: Verteidigungsminister Boris Pistorius (rechts, SPD) zeichnete die Stadt Düsseldorf, den Förderverein Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, den Marinechor „Blaue Jungs aus Bremerhaven“ und Sigrid Kuhlmann aus. Foto: Bundeswehr/Tom Twardy
Der Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ ist weit mehr als eine formale Auszeichnung: Er steht für Zusammenhalt, Verantwortung und gegenseitiges Vertrauen zwischen Streitkräften und Zivilgesellschaft. Am 12. Januar 2026 wurde er in Berlin bereits zum elften Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden Menschen, Initiativen und Institutionen, die sich im Jahr 2025 in besonderem Maße engagiert und aktiv Brücken zwischen Bundeswehr und Gesellschaft gebaut haben.
Einer der Preisträger ist die Stadt Düsseldorf. In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen sind 2023 die Invictus Games ausgerichtet worden, der Deutsche BundeswehrVerband war Partner dieses Weltereignisses. Aus diesem internationalen Sportereignis für Veteranen ist das Invictus Sports Festival Germany 2024 hervorgegangen – es wird auch dieses Jahr am Rhein stattfinden. Vom 12. bis 14. Juni 2026 treffen sich im Castello Düsseldorf Veteranen, einsatzversehrte Soldaten, ihre Familien und internationale Gäste, um in vier Sportarten anzutreten und Gemeinschaft zu erleben.
Neben den Wettkämpfen stehen Themen wie Inklusion, Rehabilitation und gesellschaftliche Anerkennung im Fokus. Ziel des Festivals ist es, Veteranen sichtbar in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und Brücken zwischen Bundeswehr, Zivilgesellschaft und internationalen Partnern zu bauen. Damit setzt das Festival 2026 erneut ein starkes Zeichen für Respekt, Zusammenhalt und nachhaltige Verantwortung.
Auch für das Jahr 2025 hat der DBwV wieder Vorschläge für die Preisverleihung gemacht, unter anderem die Stadt Düsseldorf, die sich für die Ausrichtung der Invictus Games, dessen Partner der Deutsche BundeswehrVerband 2023 war, große Verdienste erworben hat.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat Europa habe deutlich gemacht, dass Frieden und Freiheit in Europa keine Selbstverständlichkeit seien, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius während seiner Rede zur Preisverleihung Auch zahlreiche weitere Krisen, wie die Instabilität im Nahen Osten oder regelmäßige Cyberangriffe auf Deutschland, zeigten, dass die Sicherheit Deutschlands verteidigt werden müsse. Verteidigungsminister Boris Pistorius ordnete die derzeitige Lage ein, indem er sagte: „Angesichts der sicherheitspolitischen Realität zeigen die ersten Tage des neuen Jahres bereits, wie unbeständig es werden kann.“.
„Sie garantieren unsere Sicherheit. Und das jeden Tag.“
In dieser neuen sicherheitspolitischen Realität komme der Bundeswehr eine wachsende Rolle zu, so Pistorius in seiner Rede während der Preisverleihung. „Die Männer und Frauen der Bundeswehr schützen unsere Freiheit und unseren Frieden“, sagte er. „Sie garantieren unsere Sicherheit. Und das jeden Tag.“
Der Preis wurde, wie jedes Jahr, in vier Kategorien vergeben: Gebietskörperschaften, Vereine, Einzelpersonen sowie Bildung und Kultur.
In diesem Jahr erhielten den Preis die Stadt Düsseldorf (Kategorie Gebietskörperschaft), der Förderverein Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (Kategorie Verein), der Marinechor „Blaue Jungs aus Bremerhaven“ (Kategorie Bildung und Kultur) und Sigrid Kuhlmann (Kategorie Einzelperson). Sie alle leisten auf ihre Weise einen Beitrag dazu, dass deutsche Soldatinnen und Soldaten fest in der Gesellschaft verankert sind und Wertschätzung erfahren. „Sie haben Begegnungen geschaffen, Brücken gebaut und Solidarität gelebt. Sie haben die Bundeswehr dort sichtbar gemacht, wo sie oft leise wirkt: in der Nachbarschaft, im Alltag, im persönlichen Austausch“, sagte Verteidigungsminister Pistorius.
In der Kategorie „Vereine” würdigte Pistorius den Förderverein des Militärhistorischen Museums für seinen Einsatz zur Bewahrung und Vermittlung des militärgeschichtlichen Erbes, zur Förderung des Verständnisses für die Rolle der Streitkräfte in der Gesellschaft sowie für die Begleitung der Arbeit des Museums in Dresden. Dieser Vorschlag kam vom DBwV.
Preise in vier Kategorien
„Die Stadt Düsseldorf ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Bundeswehr“, sagte Pistorius. Besonderen Dank gebühre ihr jedoch für das Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Invictus Games 2023, bei denen sich unter dem Motto „A Home for Respect“ über 500 Athletinnen und Athleten aus 21 Nationen in verschiedenen Wettkämpfen messen konnten. Für dieses außergewöhnliche Engagement für einsatzversehrte Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen verlieh Pistorius der Stadt den Preis in der Kategorie „Gebietskörperschaften“.
In der Kategorie „Bildung und Kultur“ ging der Preis an den Original Marinechor „Blaue Jungs aus Bremerhaven“. Der Marinechor wurde für seine zahlreichen, auch überregionalen Musikveranstaltungen gewürdigt, die einen wertvollen Beitrag zur Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Öffentlichkeit leisten.
In der Kategorie „Einzelperson“ wurde der Preis an Sigrid Kuhlmann verliehen. Seit über 35 Jahren engagiert sich Kuhlmann mit viel Zeit und Kraft dafür, dass Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in der Gesellschaft mehr Wertschätzung erfahren.
Bereits seit 2014 wird der Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ verliehen. Er würdigt außergewöhnliche Einsätze für die Streitkräfte in der Öffentlichkeit. Das Verteidigungsministerium wählt unter anderem mit dem Deutschen Städte- und Gemeindemund (DStGB) die Preisträger aus.
Auch die Stiftungstöchter des DBwV wurden bereits ausgezeichnet
Vorschläge für auszeichnungswürdige Projekte können in der Bundeswehr auf dem Dienstweg, über den Deutschen BundeswehrVerband oder über den Deutschen Städte- und Gemeindebund eingereicht werden.
Auch die Stiftungstöchter des Deutschen BundeswehrVerbandes wurden bereits mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft ausgezeichnet: 2021 ging der Preis an die Soldaten und Veteranen Stiftung, 2019 an das Bildungswerk, damals noch Karl-Theodor-Molinari-Stiftung.
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