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Mehr Geld für die deutsche Rüstung? Hier ein Leopard 2 A6 der Bundeswehr. Foto: picture alliance/Panama Pictures/Christoph Hardt
Mehr Geld für die deutsche Rüstungsindustrie: Diese Pläne gibt es einem Bericht zufolge bei der Bundesregierung. Der DBwV-Bundesvorsitzende Oberst André Wüstner hat bereits mehrfach Nachschub für die Bundeswehr und eine Art Kriegswirtschaft gefordert.
Berlin. Die Bundesregierung überlegt, Subventionsprogramme für den Kohleausstieg in die Rüstungsindustrie umzuleiten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich dabei auf Insiderkreise.
Durch die Umleitung der Gelder soll der Bau neuer Produktionsanlagen gefördert werden. Das wiederum würde es ermöglichen, der Bundeswehr mehr Waffen und Munition bereitzustellen.
Laut Bloomberg laufen die Gespräche zwischen Bund und Ländern bereits. Ein Punkt dabei sei auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind.
„Katastrophale Bevorratungslage bei Munition“
DBwV-Bundesvorsitzende Oberst André Wüstner hat bereits mehrfach eine Art Kriegswirtschaft und Nachschub für die Bundeswehr gefordert: „Die katastrophale Bevorratungslage bei Munition muss jetzt schnell angegangen werden. Das bedeutet, dass der Bau von Munitionsfabriken und Lagern mit derselben Geschwindigkeit vorangetrieben werden muss wie der von LNG-Terminals.“
„Wenn das schnelle Umsteuern zur Erlangung der vollen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr nicht gelingt, wird Politik schlimmstenfalls nur noch Beobachter großer Ereignisse sein können. Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, wird dann schwierig bis unmöglich. Das darf nicht passieren! Ich hoffe sehr darauf, dass Olaf Scholz die versprochene Stärkung unserer Wehrhaftigkeit gelingt und alle im wahrsten Sinne des Wortes jetzt den Schuss hören!“, so Wüstner weiter.
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