Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
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„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
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„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Belgrad/Pristina. Die Regierungen von fünf westlichen Ländern, darunter Deutschland, verlangen die Wiederaufnahme des derzeit blockierten Dialogs zwischen Serbien und dem Kosovo. «Der Status quo verhindert es, dass das Kosovo und Serbien auf ihrem Weg in die EU vorankommen, und ist schlicht nicht aufrechtzuerhalten», heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Regierungen Deutschlands, der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens. Das Dokument wurde am Dienstag unter anderem auf den Facebook-Seiten der deutschen Botschaften in Belgrad und in Pristina veröffentlicht.
Der von der EU vermittelte Dialog zwischen Serbien und dem Kosovo hatte 2011 begonnen und verlief seitdem eher schleppend. Er zielt darauf ab, dass Serbien das weitgehend albanisch bevölkerte Kosovo anerkennt und dieses den dort lebenden Serben hinreichende Autonomierechte gibt. Serbien hatte nach einem Aufstand der Kosovo-Albaner und einer Nato-Intervention 1999 die Kontrolle über seine ehemalige Südprovinz verloren. 2008 hatte sich das albanisch dominierte Land für unabhängig erklärt. Serbien will das bis heute nicht anerkennen.
Die Normalisierung der Beziehungen ist aber für beide Länder eine Vorbedingung dafür, dass sie später einmal der EU beitreten können. Der 2011 auf den Weg gebrachte Dialog brach im vergangenen November praktisch ab. Pristina hatte hohe Strafzölle auf Waren aus Serbien eingeführt, was einem Einfuhrboykott gleichkam. Dem Schritt der Kosovaren war eine Kampagne der serbischen Regierung vorausgegangen, die darauf abzielte, dass Länder, die das Kosovo anerkannt hatten, ihre Anerkennung zurückziehen.
Die fünf Regierungen riefen in ihrer Erklärung beide Seiten dazu auf, umgehend Kompromisse zu schließen. «Für das Kosovo bedeutet das die Aufhebung der gegen Serbien eingeführten Zölle. Für Serbien bedeutet es die Beendigung der gegen das Kosovo gerichteten Anerkennungsrücknahme-Kampagne.»
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