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Die Europa-Community des DBwV trifft sich regelmäßig, um aktuelle Themen zu erörtern - dieses Mal in virtueller Runde. Foto: Screenshot
Berlin. Ende Juni traf sich die Europa-Community des DBwV zu ihrem nächsten Jour-Fix. Unter der Leitung des Themenverantwortlichen für Europa, Hauptmann a.D. Jörg Greiffendorf, wurde der verbandspolitische Fahrplan im Bereich Europa für die nächsten Monate besprochen. Im Fokus stand die Arbeit in den drei Dachverbänden, EUROMIL, CESI und EBD, dabei vor allem die Vorbereitungen zum diesjährigen EUROMIL-Jubiläum, das im September in Deutschland gefeiert werden soll.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die europapolitische Programmatik des DBwV. Es herrschte großer Konsens, dass die von Bundeskanzler Olaf Scholz ausgerufene Zeitenwende auch auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik auf europäischer Ebene übertragen werden müsse und der DBwV hier sprechfähig werden solle. Entsprechende Maßnahmen dazu wurden abgesprochen.
Im zweiten Teil der Sitzung begrüßte die Europa-Community mit Dr. Tobias Koepf, Projektleiter bei der Stiftung Genshagen, erneut einen Fachreferenten, um aktuelle europapolitische Themen zu erörtern. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf dem Weimarer Dreieck, also des Zusammenschlusses Frankreichs, Polens und Deutschlands, dessen Umsetzung und Förderung die südlich von Berlin angesiedelte Stiftung Genshagen sich verschrieben hat. Der angeregte Austausch führte über die sicherheitspolitischen Implikationen der Partnerschaft dieser Länder, zum Beispiel durch die „Weimar-EU-Battle-Group“ über energiepolitische Aspekte bis hin zu gesellschaftspolitischen Fragen. Die Teilnehmer erhielten einen sehr guten Einblick in die Stiftungsarbeit und die trinationale Zusammenarbeit der Partnerländer. Darüber hinaus wurden auch mögliche Kooperationsmöglichkeiten des DBwV mit der Stiftung Genshagen angesprochen.
Nach der Sommerpause wird die Europa-Community Ende September zum nächsten Mal zusammenfinden.
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