Dem langjährigen KERH Vorsitzenden und auch langjährigen DBwV-Mitgliedern wurde während der Jubiläumsveranstaltung der Dank ausgesprochen: Guido Hedemann (Vorsitzender ERH LV West, von links) mit den Jubilaren Udo Braun, Jörg Knobloch, Rudi Emrich und dem KERH Vorsitzenden Kurt Krummenauer. Foto: Bernhard Mohr

Dem langjährigen KERH Vorsitzenden und auch langjährigen DBwV-Mitgliedern wurde während der Jubiläumsveranstaltung der Dank ausgesprochen: Guido Hedemann (Vorsitzender ERH LV West, von links) mit den Jubilaren Udo Braun, Jörg Knobloch, Rudi Emrich und dem KERH Vorsitzenden Kurt Krummenauer. Foto: Bernhard Mohr

05.01.2026
Gerald Arleth

Doppeljubiläum in Kusel: Ehemaligenkameradschaft vor 25 Jahren gegründet – und noch immer vom Initiator geführt

Ein Vierteljahrhundert Kameradschaftsgeschichte und ein Vorsitzender, der von Beginn an Verantwortung trägt: In Kusel feierte die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten, Hinterbliebene (KERH) Ende vergangenen Jahres ihr 25-jähriges Bestehen – und damit zugleich ein außergewöhnliches persönliches Jubiläum. Denn der Gründungsinitiator und erste Vorsitzende, Oberstabsfeldwebel a.D. Kurt Krummenauer, steht der KERH auch heute noch vor. Was bereits 1992 als Versprechen unter Kameraden bei einem abendlichen Umtrunk begann, wurde zu einer nachhaltig erfolgreichen Kameradschaftsgeschichte. Krummenauer sagte dem damaligen Vorsitzenden der KERH Kaiserslautern zu – anlässlich seiner Pensionierung – am Standort Kusel eine neue Kameradschaft für Ehemalige zu gründen; und damit einen weißen Fleck auf der DBwV-Landkarte zu schließen. Zwischen dem Jahreswechsel 1999 auf 2000 nahm ihn dann sein langjähriger Kamerad Stabsfeldwebel a.D. Josef Schellerer beim Wort und erinnerte an dieses Versprechen. „An der Ehre gepackt, habe ich im Januar 2000 die Gründung der KERH bei der Landesgeschäftsstelle beantragt“, erinnert sich Kurt Krummenauer heute schmunzelnd. „Am 7. August fand dann unter Leitung des damaligen LV/ERH Kapitänleutnant a.D. Horst Rieß die Gründungsversammlung statt. Ich wurde zum Vorsitzenden gewählt und übernahm 47 Mitglieder, die im Kreis Kusel zu Hause waren, von der KERH-Kaiserslautern. Die KERH wuchs recht schnell auf 176 Mitglieder auf, ging dann aber nach Aufgabe der Uffz –Krüger – Kaserne (2014) auf 135 zurück“.

Ende vergangenen Jahres war es nun so weit: Nachdem die heutigen Vorstandsmitglieder einen Termin gefunden hatten, an dem alle Kalendereinträge der Beteiligten zusammenpassten, feierten sie nachträglich das Gründungsjubiläum in würdigem Rahmen. Für Kurt Krummenauer war es dabei ein besonderer Moment, mit den Gründungsmitgliedern Oberstabsfeldwebel a.D. Gerd Eifler (Schriftführer) und Stabsfeldwebel a.D. Günter Weyand (Beisitzer) zwei Weggefährten der ersten Stunde begrüßen zu dürfen. Auch der heutige Vorsitzende ERH im Landesverband West, Hauptmann a.D. Guido Hedemann, folgte gern der Einladung. In seinem Rückblick zeichnete Krummenauer die Entwicklung der Kameradschaft nach: vom Start „mit einigen wenigen Mitgliedern“ in der Uffz-Krüger-Kaserne in Kusel, über Höhen und Tiefen und zahlreiche Aktivitäten bis hin zur Jubiläumsveranstaltung. Und betonte dabei: „Der Zusammenhalt und das Engagement waren immer die tragenden Säulen unserer selbständigen KERH“. Sein ausdrücklicher Dank für die kontinuierliche und verlässliche Arbeit galt gleichermaßen den früheren Teams wie dem heutigen Vorstandsteam; bestehend aus seinem Stellvertreter Stabsfeldwebel a.D. Josef Marx, dem Schriftführer Stabsfeldwebel a.D. Rudi Emrich sowie den Beisitzern Oberstabsfeldwebel a.D. Thomas Danneck, den Stabsfeldwebeln a.D.: Bernhard Mohr, Reinhard Scharf und Reiner Urhahn sowie dem Stabsunteroffizier d.R. Jörg Knobloch.

Bevor die Feier bei gutem Essen und angeregten Gesprächen in geselliger Runde ausklang, wurden auch langjährige DBwV Mitglieder in angemessenem Rahmen gewürdigt. Gemeinsam mit Guido Hedemann überreichte Krummenauer die Urkunden und Ehrennadeln zum 40. Jubiläum an Oberstabsfeldwebel a.D. Udo Braun und Stabsfeldwebel a.D. Rudi Emrich sowie den Stabsunteroffizier d.R. Jörg Knobloch für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verband.

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