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Antrittsbesuch bei L92
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
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Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
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Für Respekt und Wertschätzung: Benefizkonzert zugunsten der Soldaten- und Veteranen-Stiftung
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#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ruben Mawick, 22-jähriger Rettungssanitäter aus dem westfälischen Soest, ist in diesen Tagen von seinem siebten Kriegseinsatz in der Ukraine zurückgekehrt. Dieses Mal unverletzt, sein Wunsch, Verwundete an der Front zwischen der Ukraine und dem russisch besetzten Gebiet, zu retten, hätte ihn beinahe das Leben gekostet. Mawick arbeitet immer wieder seit der Großinvasion von Wladimir Putins Truppen in der Ukraine 2022 an den Fronten des Krieges. Er kämpft ohne Waffe mit der Ausrüstung eines Sanitäters. Im Gespräch in unserem Podcast "Die Lage" zeichnet Ruben Mawick ein ungefiltertes Lagebild des fast vier Jahre andauernden Krieges von einem, der dabei war und ist.
"Mein Leben, wie ich es kannte, war vorbei", erinnert Ruben Mawick sich an den 24. Februar 2022, dem Tag, an dem russische Truppen den Fluss Dnepr, ukrainisch Dnipro, erreichten. Der Dnipro fließt auch 2200 Kilometern Länge, verbindet Russland, Weißrussland und die Ukraine und mündet ins Schwarze Meer. Für die Ukraine ist der Dnipro ein Schicksalsfluss, ein nationales Symbol. An seinen Ufern entstanden die Kyjiwer Rus im 10. Jahrhundert und der Kosakenstaat als Vorbild nationaler Unabhängigkeit. Als Ruben Mawick von der Großinvasion in den Nachrichten erfuhr, war es das Ende der Welt, die der heute 22-jährige Rettungssanitäter bis zu diesem Tag kannte.
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