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Bei der Wahlversammlung ehrte die kleinste Kameradschaft ERH des Landesverbandes ihren langjährigen Weggefährten Otto Ruhmannseder für 50 Jahre Mitgliedschaft im DBwV. Auf dem Bild: Landesvorsitzender ERH Bernhard Hauber (von links), Jubilar Otto Ruhmannseder, KERH‑Vorsitzender Anton Hämmerl und Bezirksvorsitzender Roland Ehrenberger. Foto: Christ Hämmerl
Schierling. Die kleinste Kameradschaft ERH im Landesverband Süddeutschland hat im Rahmen ihrer traditionellen Frühjahrsmitgliederversammlung im Hofcafé „Sente Hanser“ ihren Vorstand neu gewählt. Die Kameradschaft ist ein lebendiger Zusammenschluss ehemaliger Soldaten, der bis heute den Zusammenhalt aus Zeiten des Munitionsdepots Schierling bewahrt.
Entstanden aus dem Munitionsdepot: Eine Gemeinschaft mit Geschichte
Entstanden ist die Kameradschaft im Jahr 2009, unmittelbar nach der Auflösung des Munitionshauptdepots Schierling. Viele der früheren Soldaten und zivilen Beschäftigten wollten den Geist des Miteinanders, der das Depot über Jahrzehnte geprägt hatte, nicht verlieren. So wurde die KERH Schierling zum Ort, an dem man sich wieder trifft, Erinnerungen teilt und sich gegenseitig unterstützt.
Zu den prägenden Figuren zählt Stabsfeldwebel a. D. Otto Ruhmannseder, langjähriger Schirrmeister des Depots und Gründungsmitglied der Kameradschaft. Bei der Versammlung erhielt er eine besondere Auszeichnung: Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen BundeswehrVerband wurde ihm die Treueurkunde samt Ehrennadel überreicht.
Ein Netzwerk, das bleibt – auch nach Dienstzeit und Standortschließung
Die turnusmäßige Wahl leitete Landesvorsitzender ERH Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, unterstützt vom Bezirksvorsitzenden Altbayern, Hauptmann a.D. Roland Ehrenberger. In großer Geschlossenheit bestätigten die Anwesenden den bisherigen Vorstand einstimmig für eine weitere Amtsperiode. Oberstleutnant a. D. Anton Hämmerl dankte für das Vertrauen und betonte, wie sehr die kleine, aber vertraute Gemeinschaft vom persönlichen Zusammenhalt lebt. „Wir kennen uns beim Vornamen – und wir kennen einander seit Jahren“, sagte er. Tatsächlich wohnen fast alle Mitglieder im Umkreis von rund 25 Kilometern. Diese räumliche Nähe macht es leicht, einander bei Bedarf tatkräftig zur Seite zu stehen – sei es bei Alltagsproblemen oder persönlichen Anliegen.
Die Kameradschaft ist zudem bemerkenswert vielfältig aufgestellt: Das älteste Mitglied zählt 90 Lebensjahre und blickt auf 65 Jahre Verbandszugehörigkeit zurück. Der jüngste ist gerade einmal 30 Jahre alt und dennoch seit einem Jahrzehnt Mitglied – ein Zeichen dafür, dass Kameradschaft auch generationsübergreifend trägt.
Traditionell treffen sich die Mitglieder zweimal im Jahr – im Frühjahr und Herbst – zu Informationsveranstaltungen, Vorträgen und geselligem Austausch. Darüber hinaus pflegt man enge Kontakte zu örtlichen Soldaten- und Reservistenvereinen, die bei Vereins- und Bürgerfeiern regelmäßig zusammenkommen.
Die Geschichte der KERH Schierling zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in persönlichem Zusammenhalt steckt – gerade dann, wenn ein gemeinsamer Dienstort verschwindet.
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